Schematischer Lebenszyklus von Plasmodium falciparum, skizziert durch einen anonymen Kollegen, lizenziert als Public Domain (CC0)
Sichelzellanämie verhindert die durch P. falciparum gesteuerte Anhaftung der Erythrozyten an Kapillarwand
Gametozyten infizieren Moskitos und sind nach erfolgreicher Therapie länger nachweisbar und für den Menschen ungefährlich
Schizonten sowie reife Trophozoiten sind selten nachweisbar, da sie an der Kapillarwand anhaften
„Komplizierte Malaria“ bei einer Parasitämie durch P. falciparum von ≥ 5% bzw. P. knowlesi ≥ 2 %. Behandlung auf ITS
ambulante Behandlung einer Malaria nur bei Malaria tertiana bzw. quartana
P. ovale & P. vivax befallen eher Retikulozyten, P. malariae eher alte Erythrozyten. Somit sind hohe Parasitämien hier seltener
Plasmodium falciparum
Malaria tropica: unregelmäßiges bis durchgängiges Fieber
i.d.R. keine Schizonten im Blutausstrich
kleine zarte Ringformen, Mehrfachbefall möglich
Parasitämie bestimmen! Bei 100er Objektiv haben wir etwa 200 Erythrozyten pro Sichtfenster. Also 5 Sichtfenster zählen und die gezählten befallenen Erythrozyten / 1000 teilen.
infizierte Erythrozyten sind größer, da sie im Retikulozyten-Stadium befallen werden
Schüffner-Tüpfelung (rötliche Granulation) der Erythrozyten (vor allem reife Trophozoiten)
unregelmäßiger Ring
Schizonten haben 12-24 Merozoiten
Hypnozoiten (ruhende Leberstadien) können nach Jahren aktiv werden
Plasmodium vivax dockt über den Transferrin-Rezeptor and Retikulozyten an und wandert über Duffy-Antigen ein. Duffy-Negativität schützt gegen Plasmodium vivax